AEG – die deutsche Traditionsmarke für Haushaltsgeräte

AEG – die deutsche Traditionsmarke für Haushaltsgeräte„Aus Erfahrung gut“ – dieser populäre Slogan wird bereits 1958 von AEG für seine Haushaltsgeräte-Sparte verwendet. Bekannt ist der eingängige Werbeslogan vielen Verbrauchern bis heute. Dabei gehen zahlreiche Erfindungen wie der erste Haartrockner und der Waschvollautomat „Lavamat“ auf das Konto des Traditionsunternehmens.




Von 1883 bis heute: die Firmengeschichte von AEG

Das Unternehmen AEG produziert als Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft in Berlin ausgewählte Haushaltsgeräte, Produkte für die elektrische Energietechnik, Elektrogebäudeheizungen, Lokomotiven und Straßenbahnen. Dabei geht die Firmengründung auf den Maschinenbauingenieur Emil Rathenau zurück, der 1883 die Patente an Edisons Glühlampen für den deutschen Markt erwirbt. Wenige Jahre später nimmt das Unternehmen, noch unter dem Namen Deutsche Edison Gesellschaft, die Produktion von Glühlampen in Berlin auf. Im Jahr 1907 verpflichtet AEG den Architekten Peter Behrens als weltweit ersten Corporate Designer und beauftragt ihn mit der Gestaltung der gesamten Produktpalette.


Nach dem Zweiten Weltkrieg entstehen an verschiedenen Standorten im westlichen Deutschland neue Produktionsstätten: eine Zählerfabrik in Hameln, die AEG-Fabrik Kassel sowie das Kleinmotoren- und Haushaltsgerätewerk in Oldenburg. In seinen Werken in West-Berlin, Nürnberg (Haushaltsgeräte), Stuttgart (Elektrowerkzeuge) und Mühlheim a. d. R. nimmt AEG die Produktion wieder auf. Zu Beginn der Fünfzigerjahre bezieht das Unternehmen seine neue Unternehmenszentrale im AEG-Hochhaus in Frankfurt/Main und erwirtschaftet 1957 erstmals einen Umsatz von über einer Milliarde Mark. Im Jahr 1962 beschäftigt der Konzern in der Bundesrepublik mehr als 127.000 Mitarbeiter. Nach der Fusion mit Telefunken im Jahr 1967, zu deren Mitbegründern AEG gehört, ist AEG eines der weltweit größten Elektrounternehmen. Nach ersten wirtschaftlichen Schwierigkeiten in den Siebzigerjahren erfolgt 1985 nach der Insolvenz die Übernahme des Konzerns durch die Daimler-Benz AG. Seit 1994 verkauft der schwedische Electrolux-Konzern unter der Marke AEG ein breites Sortiment von Haushaltsgeräten wie Geschirrspüler, Herde und Waschmaschinen.

Produktinnovationen von AEG: die legendären Erfindungen

Im Laufe seiner Unternehmensgeschichte präsentiert AEG zahlreiche Produktinnovationen, die bis heute zu den meistverwendeten Haushaltsgeräten bei deutschen Verbrauchern gehören. Dazu zählt der 1958 vorgestellte Waschvollautomat „Lavamat“, der heute in der neuesten Generation auch als Toplader für bis zu sieben Kilogramm Wäsche geeignet ist und mit der Energieeffizienzklasse A++ seinen Energiebedarf nochmals reduziert hat. Im Jahr 1900 entwickelt AEG zudem den ersten Haartrockner und schützt später die Bezeichnung „Fön“ als Marke. Zu den bedeutendsten Erfindungen von AEG gehört des Weiteren das Tonbandgerät: 1935 präsentiert das Unternehmen sein „Magnetophon“ auf der IFA in Berlin. Das Unternehmen vertreibt zudem die 1954 patentierte Filterkaffeemaschine „Wigomat“. Der Architekt Peter Behrens entwirft für AEG eine der bekanntesten Industrielampen, die für einen vereinfachten Transport sogar zerlegt werden kann.

Energieeffizient und formschön: Die neuen Haushaltsgeräte von AEG

Elektrogeräte für den Haushaltsbedarf, die sogenannte „weiße Ware“, gehören schon immer zu den Kernprodukten des Unternehmens AEG. Als Marke von Electrolux bietet AEG heute ein umfangreiches Sortiment hochwertiger Haushaltsgeräte in modernen Designs mit professioneller Funktionalität an. Dazu gehören Einbauherde und freistehende Herde, Geschirrspüler und Kühlgeräte. Außerdem präsentiert AEG ausgewählte Waschautomaten wie seinen bekannten „Lavamat“, Wäschetrockner und eine Vielzahl von Kleingeräten für den Haushalt.

Artikelbilder: AEG