Salamander – das Schuhhandelsunternehmen mit Tradition

salamander1Salamander ist eine der beliebtesten Schuhmarken in Deutschland und Europa. Das Unternehmen steht für Qualitätsschuhe mit hohem Komfort, die bequeme Trageeigenschaften mit einem modernen Design kombinieren. Das vielseitige Sortiment von Salamander mit Damen-, Herren- und Kinderschuhen richtet sich an qualitätsbewusste Käufer in jeder Altersgruppe.



Die Geschichte von Salamander

Das heute europaweit erfolgreiche Unternehmen Salamander geht auf die 1881 gegründete Schuhmacherwerkstatt von Jakob Sigle aus Kornwestheim zurück, der sein Geschäft zusammen mit dem Lederreisenden Max Levi betrieb. Bereits zwei Jahre später, 1897, war der Schuhmacherbetrieb J. Sigle und Cie. auf 125 Mitarbeiter angewachsen. Die beiden Unternehmer bauten ihre Werkstatt außerdem zu einem vierstöckigen Gebäude aus.


Wenig später, im Jahr 1904, wurde Salamander als Marke zusammen mit dem Schwanzlurch als Logo beim kaiserlichen Patentamt eingetragen. 1905 gründeten Rudolf Moos und das Unternehmen J. Sigle und Cie. die Salamander Schuhverkaufsgesellschaft und eröffneten zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte im Inland. In kleineren Städten vergab Salamander zudem Lizenzen in Form von Alleinverkaufsrechten an Schuhhändler und erweiterte damit sein Filialnetz. Seit dieser Zeit unterhielt das Unternehmen eine Schuhproduktion in Kornwestheim: Auf dem Gebiet des „Salamander-Areals“ waren in den 1960er-Jahren mehr als 17.000 Mitarbeiter beschäftigt.

Das Unternehmen Salamander expandierte in den Sechzigerjahren in weitere Länder und verkaufte 1981 über acht Millionen Paar Schuhe in 248 eigenen Filialen. Die Achtzigerjahre gehörten mit steigenden Umsatzzahlen zu den erfolgreichsten Epochen der Firmengeschichte. Mit einer Markenbekanntheit von 90 Prozent war Salamander eine der beliebtesten und erfolgreichsten Schuhmarken. In den Neunzigerjahren modernisierte das Unternehmen sein Shopdesign und wurde 2005 nach der Insolvenz ein Teil der weltweit agierenden Egana Goldpfeil-Gruppe mit Sitz in Offenbach. Im Jahr 2009 folgte die Übernahme des Egana Goldpfeil-Konzerns durch die Ara Shoes AG aus dem Rheinland. Die Filialgeschäfte von Salamander in Deutschland werden seitdem als Schuhhauskette vom Schuhhaus Klauser aus Wuppertal geführt.

Schuhproduzent mit eigenem Filialnetz: Die Innovation von Salamander

Als Schuhhändler etablierte Salamander eine zu seiner Zeit neuartige Vertriebsstrategie. Das Unternehmen stellte seine Schuhe an Standorten wie Kornwestheim nicht nur selbst her, sondern verkaufte sie auch über ein eigenes Filialnetz. Der Schuhhändler Salamander untergliederte sein Sortiment mit Marken wie „Lurchi“ oder der „Salamander“-Schuhkollektion zudem in unterschiedliche Produktbereiche für verschiedene Zielgruppen. Dabei stellte Salamander auch Schuhe in Lizenz für Marken wie Betty Barclay und Camel her. Als einer der erfolgreichsten Produktbereiche von Salamander entwickelten sich Kinderschuhe rund um die sympathische Figur „Lurchi“, die bereits vor dem Start der Kinderschuhproduktion 1949 zur Unterhaltung der kleinen Filialbesucher vermarktet wurde und über Jahrzehnte zum enormen Bekanntheitsgrad der Schuhmarke beitrug.

Salamander heute – Markenschuhe für Groß und Klein

Das Sortiment von Salamander setzt sich aus je einer Damen-, Herren- und Kinderschuhkollektion zusammen. Dabei liegt der Fokus bei Salamander auf Schuhmodellen, die modische Designs mit einem erstklassigen Komfort kombinieren. Zu den beliebtesten Damenschuhen der Marke gehören Ballerinas, Pumps und Sandaletten aus hochwertigem Leder. Für Herren präsentiert Salamander ausgewählte Businessschnürschuhe sowie bequeme Freizeitmodelle wie Chelsea Boots und Slipper. Für Kinder werden modische Lauflerner und Kindergartenschuhe in bester „Lurchi“-Tradition angeboten.

Fotoquelle: SALAMADER