Traditionsunternehmen BMW – deutsche Wagen für die Welt

bmwDie Freude am Fahren begeistert heute mehr Menschen denn je. Die konsequente und innovative Umsetzung des Premiumanspruchs setzt Standards für die Zukunft – im Bereich der Elektro- und Hybridfahrzeuge nehmen die i3- und i8-Modelle von BMW eine Vorreiterrolle ein. Die Kombination aus Fahrspaß und der Verantwortung gegenüber der Umwelt verbinden die Ingenieure in ihrem Bestreben immer besser zu werden und der Suche nach dem perfekten Fahrzeug.

Von Flugmotoren und dem ersten BMW-Motorrad zu Wasserstoff-Autos

BMW geht ursprünglich aus den Rapp-Motorenwerken hervor, 1917 als GmbH und seit 1918 als Aktiengesellschaft. Die Produktion von Flugmotoren ist das erste und zu dieser Zeit einzige Produkt dieses Unternehmens. Der Hauptanteilseigner Camillo Castiglioni wechselt samt Firmenbezeichnung 1922 zu den Bayerischen Flugzeugwerken (BFW), die seitdem BMW heißen. Der Gründungstag dieses Unternehmens, der 7. März 1916, gilt als offizielles Gründungsdatum von BMW. Max Friz und Martin Stolle entwickeln 1923 das erste BMW-Motorrad, die R32, Flugmotoren folgen nach 1924.


Die Entwicklung zum Automobilhersteller beginnt 1928 mit der Übernahme der Fahrzeugfabrik Eisenach. Das Traditionsunternehmen baut ab 1933 wieder vorwiegend Motoren für Flugzeuge. Der 1936 vorgestellte Sport-Roadster BMW 328 feiert zahlreiche Erfolge bei Sportwagen-Rennen und legt den Grundstein für das Image des Herstellers für sportliche Fahrzeuge. Nach den Querelen des Zweiten Weltkriegs beginnt nach 1961 die fortwährende Ära als Hersteller von Premiumfahrzeugen. BMW forscht eifrig nach Alternativen zu den fossilen Brennstoffen und entwickelt das erste alltagstaugliche Wasserstofffahrzeug – bei der EXPO 2000 präsentiert der Automobilhersteller den 750i mit Wasserstofftank, der BMW Hydrogen 7 folgt 2007; seit 2009 ist das Wasserstoff-Experiment vorläufig auf Eis gelegt.

Reduzierung des CO2-Ausstoßes mit nachhaltigen Mobilitätslösungen: BMW i
Die innovativen Ideen und Erkenntnisse nach 2007 fließen in die neue i-Reihe ein. Den BMW i3 treibt ausschließlich ein 125 kW starker Elektromotor an und ermöglicht emissionsfreies Fahren in urbanen Ballungsräumen. Beim i8 handelt es sich um einen Plugin-Hybrid – der Elektromotor treibt die Vorderräder an und wird unterstützt von einem Dreizylinder-Benzinmotor für die Hinterräder. Bis 2020 will BMW den CO2-Austoß im Vergleich zu 1995 halbieren.

Vom Kleinwagen bis zur High-End-Luxuslimousine – die BMW Group heute
Mit den Marken Mini, BMW und Rolls-Royce ist die BMW Group heute breit aufgestellt. Im Automobilgeschäft (80 Prozent des Konzernumsatzes und -gewinns) verkauft die BMW Group 2013 1,96 Millionen Fahrzeuge:

  • 1,66 Millionen BMW
  • 0,31 Millionen MINI
  • 3.630 Rolls-Royce

20 Prozent vom Gesamtabsatz entfallen auf China, 19 Prozent auf die USA und 13 Prozent auf Deutschland. Großbritannien liegt mit zehn Prozent auf Platz vier, gefolgt von Frankreich, Italien und Japan mit jeweils drei Prozent. China ist damit derzeit der bedeutendste wachsende Markt für das Unternehmen, wobei rund 45 Prozent der Erlöse aus Europa (inklusive Deutschland) stammen. 2013 ist das vierte Erfolgsjahr in Folge mit einem neuen Rekordhoch dank gestiegener Fahrzeugauslieferungen.
Von der Unternehmenszentrale in München steuert die BMW Group 28 Produktionsstätten in 13 Ländern. Die BMW AG (Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft) unter Leitung von Norbert Reithofer und Joachim Milberg, Muttergesellschaft der BMW Group, beschäftigt Ende 2013 weltweit rund 110.000 Mitarbeiter mit einem Unternehmensumsatz in Höhe von 76 Millionen Euro und einem Gewinn von rund 5,3 Millionen Euro.

Fotos: © BMW GROUP